Blick nach unten
IEs fühlte sich an, als hätten wir uns im exakt gleichen Moment bemerkt.
Für einen kurzen Augenblick sah mir der Rotmilan direkt in die Augen. Keine Angst, keine Eile. Nur zwei Wege, die sich für einen Moment kreuzten, bevor der Himmel wieder ihm gehörte
Ich hörte sie, bevor ich sie sah.
Mit lauten Rufen flog die Blauracke heran und landete auf diesem Ast. Für einen kurzen Moment passte einfach alles zusammen. Die umliegenden Zweige rahmten den Vogel ganz natürlich ein – fast so, als hätte der Wald die Szene für einen Augenblick vorbereitet.
Solche Momente lassen sich nicht planen. Sie tauchen unerwartet auf, dauern nur einen Herzschlag und verschwinden wieder. Einen davon festzuhalten, ist genau das, was mich immer wieder in die Natur zieht..
Von Zweigen eingerahmt
Nicht jedes Foto erzählt eine dramatische Geschichte.
Manchmal bringt einen die Natur einfach zum Schmunzeln.
Diese Bartmeise balancierte ganz selbstverständlich zwischen zwei Zweigen. Dabei sah es für einen Moment so aus, als würde sie einen ziemlich perfekten Spagat hinlegen.
Die Natur hat ihre lustigen Momente
Manchmal versucht die Tierwelt gar nicht, sich zu verstecken.
Dieser Graureiher drehte sich zu mir und hielt meinen Blick für ein paar Sekunden fest. Vor dem dunklen Hintergrund verschwand alles andere. Da war nur noch der Vogel, seine neugierigen Augen und ein Moment, der sich überraschend persönlich anfühlte.
Der Blick
Ein kleiner Tanz
Ich muss immer noch lächeln, wenn ich dieses Foto anschaue.
Für einen kurzen Augenblick sah dieser Eisvogel überhaupt nicht wie ein geschickter Jäger aus. Mit ausgebreiteten Flügeln und den kleinen Füßen über seinem Sitzplatz wirkte es eher, als würde er noch schnell einen kleinen Tanz aufführen, bevor er davonfliegt.
Genau solche Momente liebe ich an der Tierfotografie. Es müssen nicht immer die spektakulären Begegnungen sein. Manchmal reicht eine winzige Bewegung, eine lustige Pose oder ein Sekundenbruchteil, der mich innehalten, lächeln und den Auslöser drücken lässt.